Wie das mit der Biokiste funktioniert

Es war eigentlich nicht mein vorrangiges Ziel, aber ich freue mich natürlich, dass meine Beträge  bei Familie und Freunden (bspw. Mr & Mrs Mouse) die Lust wecken, selbst die Biokiste/Ökokiste auszuprobieren.

ANBIETER – Wer sich dem anschließen möchte, findet auf der Seite des Ökokistenverbandes unter oekokiste.de bereits erste Informationen und kann mit einer einfachen PLZ-Suche deutschlandweit einen Lieferanten in der Nähe auswählen. Alle 49 Ökokistenanbieter Deutschlands sind in diesem Verband organisiert, eine umständliche Googlesuche ist also nicht nötig.

INHALT – Generell gilt: man muss sich nicht an ein Abonnement oder eine fest vorgegebene Kistenzusammenstellung binden, sondern kann – wenn man die Flexibilität nutzen möchte – wöchentlich aus dem Online-Angebot von Obst und Gemüse, oft auch zusätzlich Brot, Milch, Eier, Käse, Wurst und Fleisch, Backwaren, TK-Artikel, Waschmittel etc. auswählen.

LIEFERUNG – Die Kiste kommt dann zu einem fixen Termin direkt bis an die Wohnungstür (bei mir jeden Mittwoch um ca. 12:30 Uhr) oder die festgelegte Ablagestelle. Ich kann das relativ gut einrichten, zur Anlieferung immer zu Hause zu sein. Mit großer Freude sogar, ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mich jede Woche darauf wie ein Kind auf Weihnachten freue. Kann ich unter Tags einmal nicht da sein, würde ich darum bitten, die Kiste vor der Wohnungstür abzustellen. Nachbarn lassen den Auslieferer sicherlich ins Haus und im dritten von vier Stockwerken habe ich auch keine Angst davor, dass etwas wegkäme. Man kann die Lieferung auch ohne Probleme für eine oder mehrere Wochen aussetzen.

PFANDSYSTEM – Entscheidet man sich für die Ökokiste, zahlt man zu Beginn einen kleinen Betrag als Pfand für Kiste und evtl. andere Behältnisse (bei mir 15 Euro). Pfandflaschen für Milch und Jogurt muss ich nicht selbst entsorgen. Ist das Glas leer, wird es gespült und wieder in die Kiste gelegt. Diese wird bei der nächsten Lieferung wieder abgeholt und durch eine andere „getauscht“. Zu kühlende Artikel kommen in einer Kühltasche mit Kühlakku, sollte jemand bedenken haben, die Lebensmittel werden schlecht, wenn man mal die Kiste nicht direkt entgegen nimmt. So ist der Käse auch am Abend noch frisch.

QUALITÄT – Unschlagbar! Seit 20 Jahren ernähre ich mich vegetarisch, seit ca. 1,5 Jahren möglichst ausschließlich von zusatzstofffreien und biologischen Lebensmitteln. Fertiggerichte sind rigoros von der Speisekarte verbannt. Ich würde daher behaupten, dass ich bereits einen gewissen Feingeschmack entwickelt habe, und Qualitätsunterschiede deutlich rausschmecke. Daher gilt für mich: einmal Biokiste, immer Biokiste. Wie bereits durchgerechnet, ist die Biokiste mit Abstand die kostspieligste Lösung, erhält dafür aber auch die beste Kost. Bio sowieso, meist sogar aus Naturland- oder gar Demeter-Anbau, stets möglichst regional, regelmäßig auch ausgefallenere Sorten und superfrisch!

Überzeugt? Probekiste schon angefordert? Worauf wartet ihr?!

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