Lebensmittel unverpackt

Meine von Kind auf vegetarische Ernährung hat in den letzten Jahren einige Veränderungen durchlebt, und, wie ich denke, ausschließlich zum Guten. „Schuld“ sind Minimalismus und Plastik/Alu-Verzicht.

Meine Ernährung vor dem Minimalismus

Vor zwei Jahren im Zuge meiner Entscheidung, minimalistischer zu leben, begann ich auch, meine Ernährung zu überdenken. Das führte dazu, dass ich weniger Fertigprodukte kaufte und dafür öfter zum Kochlöffel griff. Ich hatte auch einmal eine kurze Phase, in der ich alle Produkte mit mehr als zwei Inhaltsstoffe auf der Zutatenliste (neben Wasser und Salz) vermied – mit einigen Ausnahmen: Backwaren (nimm dem Münchner nie seine Brezn weg!), Schokolade & Chips, Eis, Nutella & Marmelade. Sehr konsequent mit der Liste, ich weiß, war aber auch eine doofe Idee. Dennoch eine gute Übung für die kommende Umstellung.

Und dann kam der Plastik/Alu-Verzicht

Nachdem ich Frau Krautwaschl in der Sendung Planet Wissen gesehen habe, die mit ihrer Familie fast vollständig auf Plastik verzichtet, und mir darauf hin auch den Film Plastic Planet ansehen habe, war ich so schockiert über die gesundheitlichen Risiken und die Belastungen für die Umwelt, dass ich entschied, nicht nur aus Experimentierfreude heraus, sondern auf Dauer Plastikverpackungen zu verbannen. Ein Themenabend auf ARTE führte auch noch dazu, den Aluminium-Teufel an die Wand zu malen.

Zu Beginn führte das zu langen Einkaufstouren, Rückschlägen und vielen Suchen im Internet. Mittlerweile hat sich das aber sehr gut eingespielt, es gab erneut positive Effekte auf meine Ernährung und ich mache bis heute nur wenige Ausnahmen.

Dooferweise sind Lebensmittel in Gläsern auch nicht 100% Plastikfrei. Die Dichtung der Schraubdeckel oder so manche Korken sind aus Plastik und beinhalten nachgewiesenermaßen Weichmacher. Devise: kurz ärgern, vergessen und weitermachen.

Plastik- und alufreie Einkaufsliste für die Stadt

Einige Plastik- und alufreie Alternativen im Lebensmittelbereich habe ich bereits gefunden und behalte sie bei. Die Ausnahmen, die ich bisher mache, möchte ich diesen Monat in der Müllchallenge ebenfalls zu eliminieren. Dazu habe ich eine Liste angelegt, die ich stets aktualisieren werde, und hoffe auf eure Mithilfe. Habt ihr noch weitere Ideen, wie ich Plastik & Alu bei Lebensmitteln den Kampf ansagen kann?

Und zu guter Letzt

Weitere Verhaltensweisen habe ich mir ebenfalls angeeignet:

  • Zum Einkaufen nehme ich Papiertüten für druckempfindliches Obst und Gemüse, soweit sie nicht schon vorhanden sind (Volltreffer Vollcorner!), und Stofftaschen für Transport nach Hause mit.
  • Obst, Gemüse und Essensreste friere ich plastikarm ein, lege es ein oder verarbeite es zu anderen schönen Dingen, die man auch Monate später essen kann.
  • Verzicht: Dem Heißhunger auf Süßes gebe ich keine Chance mehr, wenn ich keine Alternative griffbereit habe. Ok, manchmal gönne ich mir eine Tüte Chips oder eine Tafel Schokolade. Das hält sich aber mittlerweile sehr in Grenzen, was der Gesundheit ja nur gut tut. Ohne Naschen geht es dann doch nicht, weswegen ich gerne backe und Kekse mitnehme. Oder ein süßes Teilchen beim Bäcker hole, oder ein Eis… Demnächst sollte ich mal einen Nix-Süßes-Selbstversuch machen.

Und jetzt freue ich mich auf eure Kommentare hier!

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